Projektgruppe Gleichstellung


Die Projektgruppe ist in der Hamburgischen Architektenkammer mit dem Ziel eingerichtet worden, zu prüfen, ob, wo und auf welchen Wegen Gleichstellung im Berufsfeld der Architekt*innen verbessert werden kann, und ob es ein hinreichendes Konzept für die dauerhafte Installation eines Arbeitskreises gibt. Es ist dem Vorstand ein Anliegen, Wege zu definieren und Kooperationen – wo sinnvoll – einzugehen, sich also langfristig zu vernetzen und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren in unserem Berufsfeld zu ermöglichen.
 
Die erste Sitzung der Projektgruppe fand im April 2018 in der Kammer statt, seither treffen sich interessierte Planer*innen regelmäßig freitags um 17.00 Uhr. Der informelle, aber durchaus wichtige Erfahrungsaustausch aus der beruflichen Praxis findet idealerweise im Anschluss an die Sitzungen statt.
 
Alle interessierten Personen sind herzlich willkommen!
 

Ziele und Ideen der Projektgruppe Gleichstellung
 
Vorbilder schaffen durch

  • die Sichtbarmachung des Wirkens von Architektinnen
  • das Aufbrechen von Vorurteilen und den Abbau überholter "Bilder im Kopf"
  • das Einfordern der Umsetzung von Gleichstellung und Gleichberechtigung auf städtischer und staatlicher Seite

 
Netzwerke bilden durch

  • die Aktivierung bestehender und den Aufbau weiterer Netzwerke oder eventuell auch eine Zusammenführung von Netzwerken
  • die Einrichtung einer internationalen Internetplattform der Architektinnennetzwerke
  • das Fördern eines Austausches auf der Ebene der Bundesländer
  • das Lernen von anderen Ländern, besonders Skandinavien

 
Potenziale sichtbarmachen durch

  • das Aufzeigen des praktischen Nutzens von mehr Diversität für alle
  • die Sensibilisierung für Themen der Gleichstellung
  • die Thematisierung der unterschiedlichen Kommunikationsmodelle und Anbieten von Unterstützung

 
Förderung des gesellschaftlichen Wandels durch

  • das Einfordern von Möglichkeiten zur Partizipation auf unterschiedlichen Ebenen
  • neue Arbeitszeitmodelle für die Berufs-und Familienphase für alle
  • den respektvollen Umgang miteinander
  • das Einfordern von Transparenz in Entscheidungsprozessen zur Gestaltung der gebauten Umwelt

 
Mögliche Wege zur Umsetzung:

  • Veranstalten von Workshops
  • Anbieten von Vorträgen
  • Schaffen von Vorbildern in der Lehre und Ausbildung
  • Koordinieren von Mentoring
  • Aufstellen und Verwalten eines Pools, in dem Architektinnen und ihre Arbeit präsentiert werden

 
Teilnehmer*innen
Beate Kirsch (Sprecherin)
Sibylle Schenk (Sprecherin)
Victoria Brandt
Matthias Frinken
Gudrun Lang
Katja Merklein
Andrea Nolte
Anne Osthus
Jutta Petersen-Glombek
Kessy Schnautz
Elke Seipp
Merle Zadeh
Tina Unruh (für die Geschäftsstelle der Hamburgischen Architektenkammer)

Stand: Mai 2019