Online-Seminare – Fortbildung in Zeiten von Corona

Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es keine verlässliche Prognose, wann es uns wieder möglich sein wird, Ihnen Fortbildungsseminare in der gewohnten Form hier bei uns in der Hamburgischen Architektenkammer anzubieten.
Um Sie trotzdem mit Fortbildungsangeboten zu versorgen, haben wir unter den Länderarchitektenkammern vereinbart, aktuell in Sachen Fortbildung noch intensiver länderübergreifend zu kooperieren. Deswegen dürfen wir Ihnen an diesem Ort eigene und Online-Seminare in Kooperation mit anderen Länderkammern anbieten. Als Mitglied der Hamburgischen Architektenkammer können Sie die von anderen Länderkammern durchgeführten Seminare zu den aufgeführten Konditionen direkt bei diesen buchen. Bitte geben Sie bei Anmeldung immer an, dass Sie Mitglied der Hamburgischen Architektenkammer sind.
Zu den von uns durchgeführten Online-Seminaren können Sie sich wie gewohnt über fortbildung@akhh.de unter Angabe Ihrer Kontaktdaten, gegebenenfalls einer abweichenden Rechnungsadresse, Angaben zu den Konditionen, der Seminarnummer und der Seminarbezeichnung anmelden. Auskünfte und Fragen geben wir auch gerne telefonisch unter 040 441841-20.

Diese Seite wird laufend aktualisiert und um neue Angebote erweitert!

Online-Seminare der Hamburgischen Architektenkammer

Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de.
Bitte geben Sie in Ihrer Anmeldung die Seminarnummer, den Seminartitel, Ihren Status (Länderkammer, in der Sie Mitglied sind, oder Gaststatus) Ihre vollständige Adresse (Post und E-Mail) für die Anmeldebestätigung und Rechnung sowie gegebenenfalls eine abweichende E-Mail-Adresse an, die Sie für die (technische) Teilnahme am Webinar nutzen möchten.
Wir weisen darauf hin, dass wir für die Durchführung der Online-Seminare Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse an die Firmen, die den technischen Webinar-Support leisten, und an die Referent(inn)en weiterleiten. Dies ist notwendig, um die technischen Abläufe der Online-Seminare und Ihre Teilnahme daran zu gewährleisten.
Unsere allgemeinen Datenschutzhinweise finden Sie unter www.akhh.de/datenschutzhinweise
Bitte klicken Sie den Seminartitel an, um mehr zu dem Seminar zu erfahren.

Termin:
Dienstag, 26. Mai, 9.00 – 12.30 Uhr und Mittwoch, 27. Mai 2020, 14.00 – 17.30 Uhr
Referent:
Dipl.-Ing. Jürgen Steineke, SMV Bauprojektsteuerung Ingenieurgesellschaft mbH,  Berlin / Frankfurt  am  Main / München
Gebühr:
Mitglieder 150,00 €, Gäste 220,00 €, Ermäßigt 70,00 €
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Als Treuhänder/-in der Bauherrschaft hat der/die bauleitende Architekt/-in die Baustelle so zu führen, dass sie in der geplanten Zeit mit der geforderten Qualität und den veranschlagten Kosten fertig gestellt wird. Vor allem in der Bauleitung tun sich unerfahrene Architektinnen und Architekten schwer mit den vielen Formvorschriften und Regularien, die bei der Realisierung des Bauvorhabens einzuhalten sind.

Im Teil 1 der Seminarreihe werden die grundlegenden Leistungen der Bauleitung bzw. der Objektüberwachung untersucht und bewertet. Es wird herausgearbeitet, welche vertraglichen Verpflichtungen für den/die Architekten/-in und die Bauherrschaft notwendig und empfehlenswert sind und welche Hauptleistungspflichten sich daraus für die/den bauleitende/-n Architektin/-en ergeben.

• Aktuelle Gesetzesänderung innerhalb des BGB ab 2018:  Änderungen des Werkvertragsrechts, Individualisierung des Architekten-/Ingenieurvertrag
• Der Werkvertrag der Bauleiterin/des Bauleiters: Grundlegende Leistungspflicht und Vollmachten der Bauleiterin/des Bauleiters, Beziehung Bauleiter/-in und Planer/-in, Leistungsphase 9
• Bauvorbereitung: Beratungs- und Hinweispflichten, offizielle Stellen, Baustelleneinrichtungsplan, Pflasterprotokoll und Vergabelücken
• Bauablauf: Intensität der Bauleitung, Dokumentationspflichten, Bemusterung, Qualitätssicherung, Handwerkerleistung, Gewährleistungszeiten sowie Risiken der Rechnungsprüfung

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:

Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Dienstag, 26. Mai 2020
Dienstag, 2. Juni 2020
Dienstag, 9. Juni 2020
Dienstag, 16. Juni 2020
jeweils von 9.30 bis 12.45 Uhr
Referent:
Dipl.-Ing. Architekt Felix Friedrich, Sprachtrainer, Stuttgart
Gebühr:
Mitglieder 280,00 €, Gäste 340,00 €, Ermäßigt 140,00 €
max. 12 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

In diesem fachspezifischen Sprachkurs für Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure lernen die Teilnehmenden, in ihrem Berufsfeld zu kommunizieren. Konkrete Bauprojekte in Deutschland werden durch alle Leistungsphasen begleitet und multimedial aufbereitet. Zu jeder Lektion gehören Übungen, aufbauend auf authentischen Beispielen, Artikeln aus Fachzeitschriften und Videos.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen mit ihren aktuellen Projekten im Zentrum des Seminars. Je nach Bedarf werden individuelle Schwerpunkte gesetzt. Beispiele hierfür sind das Protokollieren von Planungsbesprechungen, das Verhandeln mit ausführenden Firmen oder das Präsentieren von Material-konzepten.

• Fachliteratur schnell erfassen und mündlich wiedergeben
• Fachvokabular und entsprechende Redewendungen gezielt anwenden
• Sich an Entwurfsdiskussionen beteiligen und den eigenen Standpunkt vertreten

Landesspezifische Inhalte
•   Leistungsphasen der HOAI
•   Planungsablauf sowie typische Konstellationen der Beteiligten
•   Wesentliche Planungsbehörden Deutschlands

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Mittwoch, 27. Mai 2020, 9.30 – 13.00 Uhr
Referent:
Uwe Morell, Dipl.-Ing. (FH) Architekt, DREIPLUS Planungsgruppe Architekten und Ingenieure GmbH, Berlin
Gebühren:
Mitglieder 100,00 € / 75,00 €  bei gemeinsamer Buchung mit Teil 1 (HAK201.65W am 14. Mai) der Reihe
Gäste 170,00 € /  150,00 €  bei gemeinsamer Buchung mit Teil 1 (HAK201.65W am 14. Mai) der Reihe
Ermäßigt 45,00 € / 35,00 € bei gemeinsamer Buchung mit Teil 1 (HAK201.65W am 14. Mai) der Reihe
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de
Dieses Webinar ist Teil einer zweiteiligen Reihe, die vom Umfang und Inhalt dem gleichlautende eintägige Präsenzseminar entspricht. Die Buchung beider Teile wird empfohlen.

Situation: Architektinnen und Architekten verkünden Ihren Bauherren die voraussichtlichen Baukosten in verschiedenen Planungsstadien. Bauherren vertrauen gutgläubig den genannten Zahlen. – Und dann kommt manchmal alles ganz anders….
Sie müssen nicht wissen, was es kostet. – Sie sollten aber wissen, in welchen Punkten Sie es nicht wissen!

Grundlagen
• Die Kostenermittlungsstufen: Kostenrahmen, Kostenschätzung, Kostenberechnung, Kostenanschlag, Kostenfeststellung

Baukosten ermitteln
• Verschiedene Kostenermittlungsmethoden
• Verschiedene Software (BKI, BIM-Software, AVA-Software)

Übung: Baukostenschätzung
• Qualifizierte Kostenschätzung eines Beispielprojekts

Arbeitsmethodik
• Eigene Daten und Programme
• Bauelementmethodik nach DIN 276 und freie Elemente
• BKI- Literatur und Programm
• BIM-Software zur Kostenermittlung

Seminarziel: Die Seminarteilnehmer/innen erlernen verschiedene Möglichkeiten der Baukostenermittlung samt deren Vor- und Nachteilen kennen, um die Vorgaben der DIN 276 erfüllen zu können.

Hinweis:
Bitte haben Sie einen Taschenrechner zur Hand!

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:

Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Dienstag, 2. Juni und Mittwoch, 3. Juni 2020, jeweils 15.00 – 18.15 Uhr
Referent:
Stefan Horschler, Dipl.-Ing. Architekt, Büro für Bauphysik, Hannover
Gebühr:
Mitglieder 150,00 €, Gäste 200,00 €, Ermäßigt 70,00 €
max. 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Veranstalter:
Hamburgische Architektenkammer in Kooperation mit der Architektenkammer Niedersachsen und der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Anmeldung ausschließlich über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Die Bunderegierung hatte sich im Koalitionsvertrag dazu entschieden, das Energie-Einsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) zu einem modernen Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammenzuführen. Hiermit ist beabsichtigt, das Ordnungsrecht einerseits zu entbürokratisieren und andererseits zu vereinfachen. Die Anforderungen des EU-Rechts sollten zum 1. Januar 2019 für öffentliche Gebäude und zum 1. Januar 2021 für alle Gebäude umgesetzt werden. Im Januar 2017 und Mai 2019 waren bereits erste Entwürfe zum GEG vorgestellt worden.
Im Gegensatz zum ersten Entwurf waren in der Ausgabe 2019 keine Verschärfungen der Anforderungen enthalten. Bei genauem Hinsehen ergeben sich sogar leichte Entschärfungen. Für den Wohnungsbau gibt es künftig nach wie vor drei alternative Nachweisverfahren und auch für den Nichtwohnungsbau wie bisher zwei Verfahren. Das Seminar bezieht sich auf den aktuellen Stand der Gesetzgebung und behandelt wesentliche Neuerungen aus den bereits veröffentlichten mitgeltenden Normen.

• Welche Konsequenzen ergeben sich für die Gestaltung von Gebäuden aus den Anforderungen für zu errichtende Wohn- und Nichtwohngebäude?
• Wärmedämm-, Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepte, welche Konsequenzen ergeben sich für Planung und Ausführung?
• Welche Konsequenzen ergeben sich für bestehende Gebäude, Gebäudeerweiterungen und Nutzungsänderungen?
• Befreiungen und Ausnahme

Im Seminar wird die aktuelle Fassung des GEGs behandelt, momentan ist dies der Entwurf vom 23.10.2019. (Stand: 20.12.2019).

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Donnerstag, 4. Juni und Freitag, 5. Juni 2020, jeweils 9.00 bis 13.00 Uhr
Referentinnen:
RAin Elke Schmitz, Kanzlei Schmitz, Bremen
Dipl.-Ing. Silke Sous, AIBau, Aachen
Gebühr:
Mitglieder 190,00 €, Gäste 260,00 €, Ermäßigt 90,00 €
max. 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Feuchteschäden wegen Mängeln der Bauwerksabdichtung und damit unüberschaubare Haftungsrisiken sind vermeidbar – das Seminar vermittelt das praktische Rüstzeug für die in technischer und rechtlicher Hinsicht risikoreduzierte Abdichtungsplanung und -ausführung in einer interdisziplinären Zusammenschau aktueller Normung/technischer Grundlagen und korrespondierender Rechtspraxis.
Seit Juli 2017 ist die zehnteilige Norm DIN 18195 Bauwerksabdichtungen durch die neuen Normen DIN 18531 bis 18535 ersetzt. Das Seminar informiert über die sich daraus ableitenden Änderungen für die Planung in Bezug auf die erdberührten Bauteile und zeigt resultierende vertrags- und haftungsrechtliche Folgen für das alltägliche Projektgeschäft auf.

Bautechnik
• Grundlagen des Feuchtetransports
• Abdichtung erdberührter Außenwände
• Hinweise zu Dränanlagen und zur Drännorm
• Übergänge von Abdichtungen auf wasserundurchlässige Stahlbetonbauteile
• Kellerlichtschächte und Kelleraußentreppen
• Maßnahmen bei Feuchtigkeitsschäden

Recht
• Wer trägt das Baugrundrisiko?
• Anforderungen an die Abdichtungsplanung – Überwachung von Abdichtungsarbeiten
• Klärung von Schnittstellen und Leistungsinhalten – gesamtschuldnerische Haftungsrisiken
• Aspekte der Mängelhaftung im Kontext Abdichtung
• Nachträgliche Abdichtung: Welcher Standard ist geschuldet?

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Donnerstag, 4. Juni und Freitag, 5. Juni 2020, jeweils von 15.00 bis 18.30 Uhr
Referent:
RA Prof. H.Henning Irmler, FA für Vergaberecht und für Bau- und Architektenrecht, irmler.rechtsanwälte Schwerin/Lübeck, Honorarprofessor für Architektenrecht an der Hochschule Wismar, Justiziar der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern
Gebühr:
Mitglieder 150,00 €, Gäste 220,00 €, Ermäßigt 70,00 €
max. 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Das Seminar vermittelt Ihnen die aktuelle Rechtslage zu den wesentlichen Themen Honorar, Architekt(inn)envertrag und Architekt(inn)enhaftung.
Die Verpflichtung, die Mindest- und Höchstsätze der HOAI nicht zu unter- bzw. zu überschreiten, stand auf dem Prüfstand des Europarechts. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 4. Juli 2019 entschieden, dass die Mindest- oder Höchstsätze mit dem Grundsatz der EU-Dienstleistungsfreiheit im Ergebnis nicht vereinbar sind, aber die HOAI als Gebührenordnung selbst nicht in Frage gestellt. Dieses Seminar stellt sowohl die Grundlagen der HOAI als auch die Rechtslage nach der EuGH-Entscheidung mit den Auswirkungen auf die Berufspraxis und insbesondere die Vertragsgestaltung dar.
Ganz aktuell werden die Ergebnisse der mündlichen Verhandlung des Bundesgerichtshofs (BGH) am 14. Mai 2020 zu der Wirkung der EuGH-Entscheidung auf die bisherige HOAI sowie die fortgeschrittene Diskussion zur Änderung der HOAI erörtert.
Darüber hinaus wird das aktuelle Architekt(inn)enrecht an Hand der Rechtsprechung aus den Jahren 2016 bis 2020 dargestellt. Es werden insbesondere wichtige Entscheidungen zum Architekt(inn)envertrag und zur Architekt(inn)enhaftung besprochen.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Montag, 8. Juni und Dienstag 9. Juni 2020, jeweils 15.00 bis 18.30 Uhr
Referent:
RA Prof. H.Henning Irmler, FA für Vergaberecht und für Bau- und Architektenrecht, irmler.rechtsanwälte Schwerin/Lübeck, Honorarprofessor für Architektenrecht an der Hochschule Wismar, Justiziar der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern
Gebühr:
Mitglieder 150,00 €, Gäste 220,00 €, Ermäßigt 70,00 €
max. 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Das Vergaberecht hat für Architektinnen und Architekten eine immer größere, häufig unterschätzte Bedeutung. So ist das Vergaberecht (insbesondere in Form der Verfahren zur Vergabe von Planungsleistungen nach VgV bzw. der Architektenwettbewerbe nach RPW) bedeutsam für die Erlangung öffentlicher Aufträge. Gleichsam ist bei der Erbringung der Leistungsphasen 6 und 7 das Vergaberecht zu beachten, wenn es sich bei den Auftraggebern um öffentlich-rechtliche Auftraggeber oder um Private handelt, die z.B. bei der Gewährung von Fördermitteln Vergaberecht zu beachten haben. Gerade im Zusammenhang mit Fördermitteln führen vergaberechtliche Verstöße bzw. Fehler häufig zur Rückforderung gewährter Fördermittel.
Ziel des Seminars ist es, zunächst einen Überblick über die Grundlagen des Vergaberechts zu verschaffen. Gleichzeitig wird die aktuelle Rechtslage im Vergaberecht, insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Änderungen der VOB/A aufgezeigt. Anschließend werden die wesentlichen Themen bei der Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen (Planungsleistungen) eingehend dargestellt und erörtert sowie wesentliche, praxisrelevante Themen anlässlich der Vergabe von Bau- und Lieferleistungen im Rahmen der Leistungsphasen 6 und 7 besprochen. Auch die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Vergaberecht werden angesprochen.
Das Seminar ist zum Nachweis über die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung mit den Schwerpunkten VOB/A, VgV und VOB/B geeignet, ebenso wird die Bedeutung der VOB/C thematisiert.

A. Grundlagen des deutschen Vergaberechts
B. Darstellung des Vergaberecht
• GWB
• VgV
• Verfahrensarten
• Vergabe und Corona
C. Vergabe von Planungsleistungen
• die Vorbereitung des Vergabeverfahrens
• der Teilnahmewettbewerb
• das Verhandlungsverfahren/Wertung
• Architektenwettbewerbe
D. Vergabe von Bauleistungen
• mit typischen Praxisproblemen des Vergaberechts, insbesondere der aktuellen VOB/A, rechtsicher umgehen
• Vergaberecht und Einbeziehung der VOB/B
• Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/C)

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Montag, 8. Juni 2020, 11.00 – 11.30 Uhr
Referentin:
Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB
Gebühren:
kostenfrei
Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
Anmeldung ausschließlich über www.dgnb.de/webinare

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat die Bundesarchitektenkammer die Initiative „Phase Nachhaltigkeit“ gestartet. Architekten und Fachplaner sind aufgerufen, mit ihrem Handeln an der Transformation der Planungs- und Baupraxis mitzuwirken. Denn Ihre Überzeugungsarbeit und Ihr Wissen ist gefragt, um die Herausforderung Klimawandel in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu schaffen.
Bereits mehr als 80 Architektur- und Fachplanungsbüros sind Teil der Phase Nachhaltigkeit und dokumentieren damit ihr Engagement und ihren Schulterschluss zum nachhaltigen Bauen. Alle teilnehmenden Büros haben Zugriff auf das Informationsmaterial der Initiative und sammeln Erfahrungen im Umgang mit dem Thema in der Praxis.
Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in Entwurf und Planung! Die Initiative richtet sich vor allem an Architekten und hilft, das Thema Nachhaltigkeit unkonventionell und zielführend in die frühesten Phasen eines Bauprozesses zu integrieren.
Frau Dr. Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB, wird Ihnen in 30 Minuten die Hintergründe und Vorteile der Initiative erläutern.

Eine Kooperation der Hamburgischen Architektenkammer mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und der Bundesarchitektenkammer.

Termin:
Freitag, 12. Juni 2020, 9.00 bis 14.30 Uhr und Freitag, 19. Juni 2020, 9.30 bis 11.30 Uhr
Referent:
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stephan Rössig
Inhaber der Firma R-i-G, Schöneiche bei Berlin
Mitarbeiter am Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Gebühr:
Mitglieder 190,– €
Gäste 260,– €
Ermäßigt 90,– €
max. 15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Veranstalter:
Hamburgische Architektenkammer in Kooperation mit der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau.
Anmeldung ausschließlich über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Die Ökobilanzierung ist das Werkzeug zur Bestimmung der globalen Umweltwirkungen von Gebäuden, wie z.B. der Grauen Energie. Ein Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt in der dementsprechenden Nachweisführung für die Bewertungssysteme des Nachhaltigen Bauens.
Während der klassische Planungsprozess die Umweltwirkungen eines Gebäudes auf Basis des EnEV Nachweises berücksichtigt, bildet der ganzheitliche Planungsansatz zusätzlich die ökologischen Wirkungen der Baukonstruktion ab. Die aus Baumaterial resultierenden Umweltwirkungen der Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung der Baukonstruktion werden in der ganzheitlichen Bilanzierung genauso berücksichtigt wie der anfallende Energiebedarf aus der Nutzungsphase. Dieser erweiterte Untersuchungsansatz bewertet demzufolge die Umweltwirkungen eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus.
Das am Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) entwickelte, leicht zu bedienende Ökobilanzierungstool für Gebäude eLCA unterstützt den Anwender dabei, eine BNB-konforme Ökobilanz für Gebäude zu erstellen. Eine Leitidee bei der Entwicklung von eLCA war es, alle Daten und die darauf basierenden Berechnungen nachvollziehbar, mit der größtmöglichen Transparenz abzubilden. Insbesondere die Kernkomponente von eLCA, der sogenannte Bauteileditor, unterstützt Nutzerinnen und Nutzer bei der einfachen Erfassung der Gebäudebauteile. Eine dynamische Grafik bildet das modellierte Bauteil ab und ermöglicht so eine visuelle Kontrolle der Eingabe.
Die mit eLCA durchgeführten Berechnungen sind auch für ungeübte Anwender leicht nachvollziehbar und interpretierbar. Es können sowohl Neu- als auch Bestandsbauten BNB-konform berechnet werden. Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die praxisnahe Vermittlung der Funktionsweise von eLCA.

Die Teilnehmenden erlernen das Aufstellen einer Gebäudeökobilanz und sollten im Anschluss an diese Veranstaltung in der Lage sein, die Umweltwirkungen eines Gebäude wie z.B. die graue Energie über den Gebäudelebenszyklus zu bestimmen, zu optimieren und zu bewerten.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Samstag, 13. Juni 2020, 9.00 bis 15.00 Uhr
Referent:
Prof. Dr.-Ing. Dr.rer.pol. Thomas Wedemeier, Hochschule HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Bauen und Erhalten / Prof. Wedemeier – Beratende Ingenieure, Stadthagen
Gebühr:
Mitglieder 150,00 €, Gäste 220,00 €, Ermäßigt 70,00 €
max. 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Ob Bauleistungen den zugesicherten Eigenschaften entsprechen, also frei von Mängeln sind, ist entscheidend für die Abnahmefähigkeit der Leistungen sowohl beim Vorliegen eines Werk- wie Kaufvertrages. Die Grenze zwischen hinzunehmenden und nicht hinzunehmenden Abweichungen ist in der Praxis häufig nicht klar gezogen. Aus diesem Grunde ist das Hauptziel dieses Seminars darzulegen, wie man in der Praxis nachvollziehbar mit Klarheit und Sicherheit die Beurteilung von Abweichungen im Rahmen der Abnahme von Bauleistungen sowie von Bausubstanz vornehmen kann, um Mängel oder Schäden vom mangel- oder schadensfreien Zustand abgrenzen zu können.

• Einführung in die Thematik anhand von Beispielen
• Übersicht der rechtlichen Grundlagen
• Übersicht der bautechnischen Grundlagen
• Interpretation und Anwendung der Grundlagen
• Zusammenstellung von Kriterien zur Beurteilung der  Hinnehmbarkeit
• Beispiele aus der Praxis
• Bewertung von Mängeln und Schäden
• Sonderfall: Optische Mängel
• weitere Themen

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Dienstag, 16. Juni und Mittwoch, 17. Juni 2020, jeweils 14.45 bis 18.00 Uhr
Referentin:
Dr. Barbara Gay
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, Diplom-Rechtspflegerin, Düsseldorf
Gebühr:
Mitglieder 150,00 €, Gäste 220,00 €, Ermäßigt 70,00 €
max. 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Koordinationspflichten und Schnittstellendefinition treffen Planerinnen und Planer nicht nur in Bezug auf die anderen Planungsbeteiligten, sondern insbesondere auch in Bezug auf die Unternehmerin/den Unternehmer. Oftmals hält sich die Bauherrschaft bei Abschluss des Architektenvertrages offen, ob sie an einen Generalunternehmer vergeben will und von der Architektin/dem Architekten in der Leistungsphase 5 nur eine funktionale Leistungsbeschreibung und Leitdetails benötigt, verbunden mit einer reduzierten Leistungsphase 8, oder ob sie das volle Leistungsprogramm aller Leistungsphasen benötigt. Raffinierte Vertragsmodelle sollen durch frühe Einbindung des Generalunternehmers Preise sichern und Schnittstellen frühzeitig regeln. Die von den Bauunternehmen übernommenen Planungsverpflichtungen haben unmittelbaren Einfluss auf das von den Architektinnen/Architekten und den Sonderfachleuten zu Leistende.

Das Seminar stellt Unterschiede der Verpflichtungen in den einzelnen Vertragsmodellen dar. Ausführlich werden die Planprüfungspflichten der Unternehmer/-in gemäß § 4 Abs. 3 VOB/B besprochen, die Prüfung der Werk- und Montagepläne durch die Architektin/den Architekten, die Prüfungspflichten im Rahmen der Objektüberwachung, die von der Unternehmerin/dem Unternehmer einzufordernde Koordination.

Im Rahmen des Themas  „Terminsteuerung“ wird auch besprochen, wie sich Verzögerungen und Behinderungen, die kraft der Corona-Pandemie auftreten, in Altverträgen und Neuverträgen auswirken und welche vertraglichen Regelungen zweckmäßig sind.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Termin:
Montag, 22. Juni 2020, 14.00 – 17.30 Uhr und Dienstag, 23. Juni 2020, 9.00 – 12.30 Uhr
Referent:
Dipl.-Ing. Jürgen Steineke, SMV Bauprojektsteuerung Ingenieurgesellschaft mbH,  Berlin / Frankfurt  am  Main / München
Gebühr:
Mitglieder 150,00 €, Gäste 220,00 €, Ermäßigt 70,00 €
Anmeldung über die HAK unter fortbildung@akhh.de

Nur selten werden Bauprojekte so durchgeführt, wie sie in den Ausschreibungsunterlagen vorgesehen waren. Umplanungswünsche der Bauherrschaft, die nach Vertragsabschluss das Bausoll der/des Handwerkerin/Handwerkers ändern, liegen in der Natur des Baugeschehens. Diese Änderungen sind aber häufig überproportional teurer als die unter Wettbewerbsbedingungen eingekauften Hauptleistungen. Die Mehrkosten werden häufig der Architektin/dem Architekten zugeschrieben, obwohl diese/r ordentlich geplant, ausgeschrieben und beraten hat. Um in solchen Situationen nicht in Haftungsfallen zu geraten, sind von/vom der/dem bauleitenden Architektin/-en gewisse Regularien und Formerfordernisse einzuhalten, die im Seminar aufgezeigt werden. Das Thema Kostensicherheit ist viel zu wichtig, als dass man es kampflos dem/der Projektsteuerer/-in oder dem Bauträger überlassen sollte.
Als Einstieg in dieses Thema wird die „richtige Vergabeart“ (möglichst ohne Nachträge) und daraus folgend die Unternehmereinsatzformen untersucht. Später wird untersucht, ob mit dem richtigen Klauselwerk die Nachtragsflut der Handwerker/-innen gebremst werden kann. Abschließend wird die ordnungsgemäße und rechtssichere Prüfung von Nachtragsangeboten aufgezeigt.

• aktuelle Änderungen des Werkvertragsrechts
• nachtragslose Bauvertragsart
• Kostenverfolgung und Kostensteuerung

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen




Online-Seminare anderer Länderarchitektenkammern

Bitte melden Sie sich zu diesen Seminaren über die in dem jeweiligen Eintrag angegebene Länderkammer an. Die Links führen Sie direkt auf die Websites der Länderarchitektenkammer. Dort finden Sie die ausführlichen Beschreibungen zu den Seminaren und dem jeweiligen Anmeldeprozedere. Bitte verweisen Sie bei der Anmeldung auf Ihre Mitgliedschaft in der Hamburgischen Architektenkammer.

Termin:
Dieser Online-Kurs ist bis zum 9. Juli 2020 abrufbar.
Referent:
Frank Zillmer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Kiel
Gebühr:
für Mitglieder der HAK (Bitte machen Sie die entsprechenden Angaben zu Ihrer Mitgliedschaft und verwenden den Gutscheincode AIK-S38-20): 35,70 € inkl. MwSt., Gäste: 53,55 € inkl. MwSt.
Durchführende Kammer:
Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
mehr Informationen und Anmeldung hier

Termin:
Montag, 8. Juni und Mittwoch, 10. Juni 2020, jeweils 9.30 bis 13.00 Uhr
Referent:
Dipl.-Ing. Jürgen Steineke, Berlin
Gebühr:
Mitglieder der Hamburgischen Architektenkammer 175,00 €, Gäste: 225,00 €
Durchführende Kammer:
Institut Fortbildung Bau der Architektenkammer Baden-Württemberg
mehr Informationen und Anmeldung hier