Veranstaltung

San Riemo in München Kooperative Großstadt eG mit ARGE SUMMACUMFEMMER Büro Juliane Greb, Leipzig/Gent

3. Veranstaltung im Rahmen von Wie wir leben wollen – Eine Veranstaltungsreihe zum genossenschaftlichen Wohnen

Das Thema Wohnungsbau ist in der Berichterstattung der Medien seit Jahren fest verankert, Schlagwörter sind Wohnungsmangel, Mietenwahnsinn, Mietendeckel etc. In den Diskussionen geht es meist um quantifizierbare Ergebnisse, wie die Anzahl der Wohnungen oder um die Kosten. Viel zu selten wird darüber gesprochen, wer diese Wohnungen plant und baut und ob sie einen gesellschaftlichen und architektonischen Mehrwert bieten. Genau darum ging es aber in dieser Reihe und an einem Abend konkret um das Projekt San Riemo in München, welches gemeinsam von der Genossenschaft Kooperative Großstadt eG und der ARGE SUMMACUMFEMMER Büro Juliane Greb, Leipzig/Gent vorgestellt wurde.

"Der Entwurf ist geprägt von der Idee eines „atmenden Hauses“. Die äußerst simple und hocheffiziente Grundstruktur erweist sich als verblüffend flexibel. Dreh- und Angelpunkt jeder Wohnung ist die zentrale Küche, welche eine Folge von nutzungsneutralen Räumen erschließt. Neben einer Vielzahl von Schaltmöglichkeiten bleibt diese Struktur flexibel programmierbar. Den vielfältigen Lebensentwürfen der Bewohner kann so auf ganz unterschiedlichen Ebenen Rechnung getragen werden. Neben den von der Genossenschaft geforderten Wohnformen Basis-, Filial- und Nukleus-Wohnen bietet es die Möglichkeit, eine Person mehr als üblich in einem Haushalt unterzubringen."

Termin:
Donnerstag, 29. Oktober 2020, 18.30 – 20.30 Uhr

Video-Podcast

Veranstalter:
Diese Reihe wurde veranstaltet von der Hamburgischen Architektenkammer gemeinsam mit Atlas, einer Initiative für baukulturellen Diskurs, und unterstützt durch das Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie durch die Genossenschaft Gröninger Hof eG i.Gr. und das Kollektiv LU’UM.

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