Veranstaltung

Im Zeichen des Klimawandels: Verkehrswende für Hamburg – aber wie?

Beschreibung:

Angesichts des Klimawandels und der Zielsetzung, bis 2030 den CO2-Ausstoß zu halbieren und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen, ist aktives Handeln gerade im Verkehrssektor unausweichlich und dringend geboten. Verstopfte Straßen, überfüllte S-Bahnen, unpünktliche Busse, mangelhafte Radwege und zugeparkte Bürgersteige sind in der Realität der wachsenden Großstadt tägliche Erfahrung. Im Vorfeld der Bürgerschaftswahl im Februar 2020 wurden den Hamburgern und Hamburgerinnen eine Vielzahl neuer Verkehrsprojekte angekündigt (U5, verlängerte U4, S4, S32, Metrostraßenbahn, Verlegung des Bahnhofs Altona). Es stellt sich die Frage, ob und wann diese aufwändigen Planungen umgesetzt werden können. Eine konsistente Verkehrsentwicklungsplanung fehlt bis heute. Sicher ist aber: Auch niedrigschwelligere Strategien wie zügiger Radwegausbau, restriktives Parkmanagement, konsequente Aufteilung des Verkehrsraumes zugunsten umweltfreundlicher Mobilität sowie flächendeckend Tempo 30 in Wohngebieten sind das Gebot der Stunde. Verkehrsteilnehmer müssen ihr Verhalten ändern und z.T. auf liebgewonnene Vorlieben verzichten. Die Veranstalter schlagen daher vor, in der kommenden Legislaturperiode eine "Zukunftswerkstatt Verkehr" einzurichten. Über diese Ideen wollen wir u.a. in der Veranstaltung diskutieren.

Zur Veranstaltung:
Eine Einführung gibt Dr. Katrin Dziekan vom Umweltbundesamt in Dessau, Mitautorin der aktuellen Studie "Kein Grund zur Lücke – so erreicht Deutschland seine Klimaschutzziele im Verkehrssektor für das Jahr 2030". Zu den Themen Verbesserung des ÖPNV, Platz für Menschen statt für Autos, Verringerung des Pendlerverkehrs sowie Förderung des autoarmen Wohnens folgen Kurzdarstellungen von Vertretern und Vertreterinnen der Initiativen. Danach werden wir unter Moderation der Journalistin Siri Keil diskutieren.

Termin:
21. Januar 2020, 18.30 Uhr

Ort:
Patriotische Gesellschaft
Reimarus-Saal
Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Anmeldung:
Patriotische Gesellschaft

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