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So war‘s: Kammerversammlung 2018 der HAK

Die Kammerversammlung im November ist alljährlich der wichtigste Termin für die Hamburgische Architektenkammer und ihre Mitglieder. Hier wird das sich dem Ende zuneigende Jahr betrachtet, Fazit gezogen und vorausgeschaut auf das Kommende. Und natürlich werden wichtige Entscheidungen für die Kammer selbst getroffen: Haushalte beschlossen, Entlastungen erteilt, Wahlen durchgeführt, Diskussionen geführt.

Die diesjährige Kammerversammlung fand am 19. November in der sehr gut gefüllten Freien Akademie der Künste statt. Der Gastvortrag wurde dieses Mal von Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg GmbH zusammen mit Bart Brands, Geschäftsführer von Karres en Brands Landschapsarchitecten gehalten. Sie berichteten ausführlich über die Projektgeschichte und den aktuellen Planungsstand von Oberbillwerder, dem in den nächsten Jahren nördlich von Allermöhe entstehenden neuen Stadtteil.

Im Anschluss berichtete die Präsidentin der HAK Karin Loosen im Tätigkeitsbericht von Präsidium und Vorstand ausführlich über alle bedeutende Themen und Ereignisse des ausklingenden Jahres. Wichtige gesamtstädtische Themen, auf die die Präsidentin einging, waren u.a. der kostengünstige Wohnungsbau, das Magistralen-Konzept und die schwierige Lage an der HCU. Frau Loosen schilderte, wie die Kammer durch zahlreiche Gespräche mit Vertretern von Politik, Verwaltung, Verbänden und Initiativen, aber auch durch öffentliche Veranstaltungen Einfluss nimmt, Themen setzt und Diskussionen anregt. Dies sei insbesondere mit der Vortragsreihe „Zuhause im 21. Jahrhundert“ zu zeitgemäßem Wohnungsbau sowie dem großen Workshop „Hamburg 2050. Die Zukunft gestalten!“ gelungen, die in der Öffentlichkeit, aber auch in der Fachwelt große Beachtung fanden. Darüber hinaus wirke die Kammer in zahlreichen Gremien mit wie beispielsweise dem Bündnis für das Wohnen. Ein weiteres wichtiges Aktionsfeld der Kammer bilde die Information und Fortbildung der Mitglieder, insbesondere über neue rechtliche Regelungen wie u.a. die Novellierungen des Architekten- und Ingenieurvertragsrechts und der Hamburgischen Bauordnung sowie die neue EU-Datenschutzgrundverordnung. Auch auf Bundesebene sei die HAK überaus aktiv, beispielsweise in zahlreichen Arbeitsgruppen und Gremien der Bundesarchitektenkammer. Die Präsidentin hob das baukulturelle Engagement der Kammer hervor, dass insbesondere durch Publikationen wie dem „Jahrbuch Architektur in Hamburg“, der „Schriftenreihe des Architekturarchivs“, dem Architekturarchiv und der Unterstützung des 2019 wieder stattfindenden Hamburger Architektur Sommers bundesweit einzigartig sei. Mit einem herzlichen Dank an alle ehrenamtlich und hauptberuflich für die HAK tätigen Personen schloss Frau Loosen ihre Rede.

Auf der Kammerversammlung wurde weiterhin nach jeweils kurzen Aussprachen dem Vorstand für das Haushaltsjahr 2017 Entlastung erteilt sowie der Haushalt 2019 beschlossen. Der für die anwesenden Mitglieder sicherlich spannendste Tagesordnungspunkt bildete der TOP 4: Wahlen. Hier wurden zahlreiche Positionen in Vorstand und Ausschüssen neu besetzt. Folgende Personen wurden gewählt:

Vorstand

4 Beisitzer/innen aus der Gruppe der Hochbauarchitekten/innen:
Nathalie Dudda
Manfred Wiescholek
Martin Kreienbaum
Juan Hidalgo

1 Beisitzer/in aus der Gruppe der Landschaftsarchitekten/innen:
Thomas Tradowsky

1 Beisitzer/in aus der Gruppe der Stadtplaner/innen:
Walter Gebhardt

1 Beisitzer/in aus der Gruppe der Innenarchitekten/innen:
Ivonna Luty

Schlichtungsausschuss
der/die Vorsitzende:
Ferdinand Rector

2 Beisitzer/innen:
Maximilian Graf
Christoph Schnetter

1 stellvertretende/r Beisitzer/in:
Ernst-August Schrader

Ehrenausschuss
4 Beisitzer/innen:
Ulrike Eißfeldt
Bernhard Lusznat
Reiner Mertins
Rudolf Rüschoff

6 stellvertretende Beisitzer/innen:
Georg Klümpen
Barbara Löwe
Wolfgang Rintz
Elinor Schües
Ines Wrusch
Kerstin Zillmann

Rechnungsprüfungsausschuss:
Andreas Horlitz
Michael Krämer
Wolfgang Rintz

Die Hamburgische Architektenkammer gratuliert allen Gewählten herzlich.

Das Protokoll der Kammerversammlung wird im Hamburger Regionalteil der Februar-Ausgabe des DAB veröffentlicht.