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Rückblick und Ausblick: Ausstellungseröffnung "Bauhaus in Hamburg. Künstler Werke Spuren"

Am 9. Mai wurde die Ausstellung „Bauhaus in Hamburg. Künstler Werke Spuren“ eröffnet. Die Schau entstand in einer Kooperation von Hamburgischer Architektenkammer und Freier Akademie der Künste. Das Interesse bei der Eröffnung war groß: Vor über 300 Gästen sprachen zunächst Ulrich Greiner, Präsident der Freien Akademie der Künste, und Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer, ihre Grußworte. Anschließend ordneten die beiden Kuratoren Dr. Rüdiger Joppien und Hans Bunge die Ausstellung in die Geschichtsschreibung zum Bauhaus und dessen Folgen ein. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der am Bauhaus entwickelten Lehre und Pädagogik. Dass diese keine reine Erfindung des Bauhauses gewesen ist, aber dass dennoch das Bauhaus pädagogisch „stilprägend“ gewirkt hat, wird in der Ausstellung beispielhaft auch durch zahlreiche Schüler/-innen-Arbeiten aus den Klassen ehemaliger Bauhäusler an der Landeskunstschule (später: Hochschule für bildende Künste) anschaulich gemacht. Hans Bunge berichtete, wie die beiden Kuratoren in jahrelanger Recherche viele der gezeigten Exponate entdeckt haben und diese von 25 Leihgebern und Leihgeberinnen für die Ausstellung entleihen konnten.

Die Ausstellung ist noch bis 30. Juni geöffnet.

Begleitprogramm:
13. Juni 2019, 18 Uhr
Vortrag Prof. Dr. Rainer Wick
Der antiakademische Impuls: Pädagogische Konzeptionen am Bauhaus.

Donnerstag, 27. Juni 2019, 18 Uhr
DAS bauhaus gibt es nicht.
Prof. Dr. Wulf Herzogenrath im Gespräch mit Dr. Rüdiger Joppien

Begleitpublikation:
Erhältlich ab 27. Juni 2019:
Rüdiger Joppien und Hans Bunge: Bauhaus in Hamburg. Künstler Werke Spuren. Band 39 der Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs
Dölling und Galitz Verlag, ca. 280 Seiten, 300 Abbildungen, ca. 39,90 €, ISBN 978-3-86218-123-0