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Gröninger Hof: Pläne für innovatives genossenschaftliches Umnutungsprojekt werden konkret

Der Architekturwettbewerb für den „Gröninger Hof“ ist entschieden. Das Büro Duplex Architekten (Zürich/Düsseldorf/Hamburg) setzte sich mit seinem Entwurf gegen fünf weitere Teilnehmer durch. Damit kommt ein in Hamburg einzigartiges Projekt seiner Umsetzung ein großes Stück näher: Das 1963 erbaute Parkhaus in der Neuen Gröningerstraße war 2020 einer Genossenschaft in Gründung anhand gegeben worden, nachdem sie sich in einem Konzeptverfahren darum beworben hatte.

Die Genossenschaft mit derzeit mehr als 150 Genoss*innen will zeigen, dass urbane und bezahlbare Lebensqualität mitten in der Stadt möglich ist. Geplant sind rund 80 geförderte Mietwohnungen für unterschiedliche Lebensformen. Auf den unteren Ebenen soll sich das Haus für die Nachbarschaft und interessierte Besucher*innen öffnen und als Ort für Kultur und Bildung, Kleingewerbe, Gastronomie und Co-Working offenstehen. Für den Bau werden rund 28 Millionen Euro benötigt.

Für die Finanzierung ist eine Kooperation mit der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) geplant. Die Genossenschaft sucht noch Menschen mit entsprechenden Ressourcen, die sich an dem beispielgebenden Projekt auf die eine oder andere Weise beteiligen möchten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.