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Eintrag ins Transparenzregister Pflicht für viele Büros

Schon länger gibt es ein bundesweites Transparenzregister, in das – kurzgefasst – u.a. alle Gesellschaften eingetragen werden müssen. Ziel ist es, Geldwäsche zu erschweren. Bisher privilegierte das zugrundeliegende Geldwäschegesetz (GwG) Gesellschaften, die auch in anderen öffentlichen Registern eingetragen waren, also beispielsweise: GmbHs und Partnerschaftsgesellschaften. Sie galten – ohne entsprechend tätig geworden zu sein und meist ohne es zu wissen – als auch im Transparenzregister eingetragen (Mitteilungsfiktion nach § 20 Abs. 2 GwG, vgl. Artikel im DABReg. 11.20). Damit ist seit 1.8.21 schon Schluss.

Ab sofort müssen alle Gesellschaften Angaben zu sog. wirtschaftlich Berechtigten elektronisch an das Transparenzregister übermitteln und sich dafür auf der Internetseite des Transparenzregisters registrieren. Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind davon nicht betroffen.

Auf der Internetseite der Bundesarchitektenkammer sind grundsätzliche Antworten auf Fragen zusammengefasst: https://bak.de/politik-und-praxis/recht/transparenzregister/.