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Das war der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst 2024 in Hamburg

Der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst stapelt seit Jahren tief, bietet er doch nicht nur einen Tag, sondern ein ganzes Wochenende Baukultur. In diesem Jahr wurde die Zweitägigkeit noch durch eine Wetterscheide unterstrichen. Prahlte der Samstag mit Wärme und Sonnenschein, zeigte sich der Sonntag verhangen mit grauem Himmel und viel Niederschlag.
Auf die Besucher*innenzahlen hatte weder das Schwimmbadwetter am Samstag noch die Da-geh-ich-doch-nicht-raus-Regenlage am Sonntag übergreifend messbare Auswirkungen gezeigt – kurz, das Publikumsinteresse war wieder einmal groß, die meisten Führungen und Veranstaltungen gut bis sehr gut, einzelne Termine sogar mit über 100 Teilnehmer*innen grandios besucht. Da war aufseiten der durchführenden Büros teilweise Improvisationstalent gefragt, um alle Teilnehmer*innen mitzunehmen und stimmlich zu erreichen – eine Herausforderung, die von den Planer*innen vor Ort wieder einmal spontan und unkompliziert gemeistert wurde.

Sehr gut wurde das neue Format PERSPEKTIVEN – Positionen junger Büros und Kollektive angenommen. Teilnehmer*innen und Planer*innen haben die Gelegenheit genutzt, sich intensiv zu den unseren Berufsstand beschäftigenden Zukunftsthemen auszutauschen.

Insgesamt 66 Veranstaltungen (zwei Veranstaltungen wurden durch die Büros abgesagt) in knapp 150 Einzelterminen in 31 Hamburger Stadtteilen hat das Programm in diesem Jahr geboten. Niedrigschwellig mit den Planer*innen ins Gespräch zu kommen, sich von Projekten unmittelbar mit allen Sinnen vor Ort ein eigenes Bild machen zu können, Hintergrundinformationen zu und Einblicke in sonst öffentlich nicht zugängliche Gebäude und die Welt der Planer*innen zu erhalten, darin besteht das Alleinstellungsmerkmal des Tags der Architektur und Ingenieurbaukunst – jedes Jahr aufs Neue, immer Ende Juni.

Wir danken allen beteiligten Büros für ihr Engagement und dem Publikum für das große Interesse!