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Buchvorstellung am 27. Juni: Bauhaus in Hamburg. Künstler Werke Spuren

Im Rahmen der Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs erscheint am 27. Juni der Band 39: "Bauhaus in Hamburg. Künstler Werke Spuren" der Autoren Rüdiger Joppien und Hans Bunge.

Die Hamburger Kunstszene wurde in den Jahren zwischen 1919 und 1933 und nach dem Zweiten Weltkrieg spürbar durch die Ideen des Bauhauses beeinflusst. Schon 1930 etablierte der Leiter der Landeskunstschule Max Sauerlandt mit den Dozenten Alfred Ehrhardt und Fritz Schleifer ein zentrales Element der Bauhaus-Pädagogik, den berühmten "Vorkurs". Die Hamburger Landeskunstschule war damit die erste ihrer Art in Deutschland, die der Pädagogik des Bauhauses folgte - bis 1933. Nach 1945 kam es zu einer intensiven Rezeption des Bauhauses; in Hamburg unterrichteten an der Landeskunstschule und an der Hochschule für bildende Künste so viele Ex-Bauhäusler wie sonst nirgendwo in Deutschland. Das Buch folgt ihren Spuren und ist damit eine erste Gesamtdarstellung der Bauhaus-Einflüsse in Hamburg.

Im Rahmen der Buchpräsentation und der Ausstellung "Bauhaus in Hamburg" in der Freien Akademie der Künste findet ein Podiumsgespräch zum Thema "DAS Bauhaus gibt es nicht" zwischen dem Kunsthostoriker Wulf Herzogenrath und dem Autor des Buches Rüdiger Joppien statt.

Termin:
27. Juni 2019, 18.00 Uhr

Ort:
Freie Akademie der Künste
Klosterwall 23, 20095 Hamburg

Veranstalter:
Hamburgische Architektenkammer
Dölling und Galitz Verlag

Weitere Infos zum Buch:
Website von Dölling und Galitz