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Auftragswertberechnung: Katalog mit FAQ zum alternativen Beschaffungskonzept

Planungsbüros, die an Projekten der öffentlichen Hand mitarbeiten möchten, können schnell dem Vergaberecht begegnen. Die öffentliche Hand muss sich daran halten, wenn sie Büros mit Leistungen der Architektur und Flächenplanung beauftragen möchte. Das Vergaberecht beinhaltet verschiedenen Rechtsgrundlagen: Richtlinien, Gesetze, Verordnungen. Welche Rechtsgrundlage in einem Projekt gilt, hängt vor allem davon ab, wie hoch der Auftragswert ist.

Nach der Streichung der vergaberechtlichen Regelung bei Planungsleistungen (§ 3 Abs. 7 Satz 2 VgV) besteht weiterhin große Verunsicherung bei öffentlichen Auftraggebern, wie die Auftragswertberechnung in diesem Bereich rechtssicher vorgenommen werden kann. Dies ist für die Frage bedeutsam, ob eine Ausschreibung abhängig vom Schwellenwert europaweit zu erfolgen hat. Zur Berechnung des Auftragswerts wird derzeit ein neues Modell, sog. alternatives Beschaffungsmodell" diskutiert und angewendet, vgl. hier.

Dazu hat die Bundesarchitektenkammer einen Katalog mit FAQ erstellt. Der Katalog ist auf der BAK-Website eingestellt. Es handelt sich um ein living-document, das fortlaufend aktualisiert wird, sollten sich weitere Fragen stellen bzw. neue Erkenntnisse ergeben.